Sozialdemokraten ‚glänzen‘ durch Widersprüche…

Letzte Stadtverordentenversammlung vor der Kommunalwahl 2021

11.03.2021   Die letzte Stadtverordnetenversammlung vor der Kommunalwahl bot in einzelnen Punkten nochmals reichlich Zündstoff. Bemerkenswert ist dabei der Kurs – oder besser die Pirouetten, welche die SPD-Fraktion gedreht hat. Trotz eindringlicher Apelle der Fraktionsvorsitzenden Uwe Range (WG) und Volker Pforr (CDU) an die Adresse der Genossen, die Vernunft und auch an den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern zu beachten, waren die SPD-Stadtverordneten nicht davon abzubringen, tatsächlich einen 5 bis 6-stelligen Betrag dafür ausgeben zu wollen, dass das Panoramabad eventuell unter fraglichen Umständen öffnen könnte.

Allein schon aufgrund der noch immer unklaren Lage und künftigen Entwicklung der „Corona-Pandemie“ verbieten sich die, mit dem Plan der SPD verbundenen Ausgaben. Es sollen teure Reparaturen und Fliesenarbeiten ausgeführt werden, die mit der Durchführung der geplanten kompletten Sanierung des Freibades in voraussichtlich wenigen Monaten nur für kurze Dauer installiert wären. Ebenfalls wären Ausgaben für Hygienekonzepte, Zugangsüberwachungen etc. erforderlich, die auch zusätzliche Personalkosten auslösen würden.

Ein Vergleich mit privaten Ausgaben zeigt den Irrsinn dieses Vorschlages auf. Hand auf’s Herz, wer würde mit dem Wissen um einen bevorstehenden Abriss und Neubau des eigenen Wohnhauses im nächsten Jahr noch in diesem Jahr aufwändige Renovierungsarbeiten am Altbau vornehmen? Sicher auch keiner der Genossen, denn schließlich gibt man das eigene Geld umsichtig und verantwortungsvoll aus… Und diese Selbstverständlichkeit soll nun beim Panoramabad und dem Einsatz von Steuergeldern gerade nicht gelten..?!? Wer dies so umsetzen will, muss sich zu Recht den klaren Vorwurf des unverantwortlichen Umganges mit den anvertrauten Geldern entgegenhalten lassen!

Doch damit nicht genug der durchsichtigen Wahlkampfpossen: der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Steffen Prauß, mahnt direkt im nächsten Tagesordnungspunkt an, auch künftig die Kosten im Blick zu halten, da aktuell die vollen finanziellen Auswirkungen der Pandemie auch für die Stadt Großalmerode noch nicht absehbar sind. Dem kann man sich nur anschließen. Dieser Beitrag konterkariert allerdings gleichzeitig oben benannte geplante Verschwendung von Steuergeldern für die fragwürdige kurzfristige Schwimmbadreparatur mit unsicherer Aussicht, ob tatsächlich geöffnet werden kann…

Im weiteren Verlauf der Sitzung lobt dann auch die SPD-Fraktion den zur Abstimmung anstehenden Haushaltsplan 2021, um dann die beantragte Zustimmung hierzu nahezu geschlossen zu versagen.

Das verstehe, wer will. Welche Zielsetzung verfolgt die SPD Großalmerode mit diesem unklaren Kurs? Wahrscheinlich muss man das ganze schlicht als durchschaubares Wahlkampfgetöse einordnen. Es bleiben Fragen offen…

KLARGESTELLT!

Klarstellung zur Information des SPD-Ortsvereines Großalmerode im Zusammenhang mit der Verschiebung der für den 04.02.2021 geplanten Stadtverordnetenversammlung.

Aufgrund der aktuellen Lage zur Corona-Pandemie in Großalmerode hatte der Stadtverordnetenvorsteher, Frank Anacker (WG), erhebliche Bedenken, die für den 04.02.2021 vorgesehene Stadtverordnetenversammlung durchzuführen. Er befragte daher die Fraktionsvorsitzenden der SPD, der CDU und der WG und bat um eine Meinungsrückmeldung zur möglichen Verschiebung. Alle Fraktionen sprachen sich einhellig zur Verschiebung der Sitzung aus, um die Mandatsträger und auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht unnötigen Infektionsrisiken auszusetzen.

Der Beitrag der SPD Großalmerode erweckt den Eindruck, die Verschiebung sei auf ihre Bitte hin zustande gekommen. Dies entspricht nicht der vollständigen Sachlage und soll hiermit  klargestellt werden. 

Fair Play statt Fake-News…

Kommunalwahl am 14.03.2021 – die Kandidatinnen und Kandidaten der WG Großalmerode

Kommunalwahl am 14.03.2021 – die Kandidatinnen und Kandidaten
der WG Großalmerode für die Stadtverordnetenversammlung


Am 14. März 2021 finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Die WG
Großalmerode hat auch zu dieser Wahl eine Liste mit Bewerbern um die Mandate der Stadtverordnetenversammlung aufgestellt.
Angeführt wird die Liste vom langjährigen Fraktionsvorsitzenden Uwe Range (53).
„Unsere Liste ist eine hervorragende Mischung aus erfahrenen und auch neuen Bewerbern. Besonders erfreulich ist, dass sieben Frauen bereit sind, für die WG anzutreten.“

Auch die Jugend ist sehr gut vertreten, finden sich doch insgesamt fünf
Bewerber unter 30 Jahren auf der WG-Liste, darunter Sara Notzon und Vincent Koch, beide 18 Jahre jung. In den nächsten Wochen werden die Bewerber im Einzelnen vorgestellt.

Listenerstellung für die Kommunalwahl 2021

Liebe Almeröder, Ingsteröder, Trubenhüsser, Wissenbächer , Ludenbächer, Rommeröder, Edderöder und Fullbächer,

im März 2021 ist Kommunalwahl in Hessen. Neben dem Kreistag werden auch Stadtparlamente, Gemeindevertretungen und Ortsbeiräte gewählt.

Die Wählergemeinschaft Großalmerode wird dabei wieder für eine vernünftige, transparente Politik für alle Bürgerinnen und Bürger von Großalmerode und den Ortsteilen antreten.
Wir stehen für eine freie Meinungsbildung ohne Fraktionszwang und ohne Vorgaben „von oben“. Denn nur ohne parteipolitische Zwänge lässt sich vernünftige Politik vor Ort machen.

Du hast schon immer mit dem Gedanken gespielt aktiv mitzugestalten und deine Ideen einzubringen, hast aber keine Lust auf parteiliche Hierarchien?  Worauf noch warten? Die Wählergemeinschaft Großalmerode wird sich am 27.10.2020 um 19:00 Uhr in den Räumen des Motorradclubs Großalmerode (Zimmerplatz 11, Epterode) treffen, um die Listen vorzubereiten. Dazu sind auch interessierte Bürger herzlich eingeladen.

Erstmalig bekommt auch die Kernstadt einen Ortsbeirat. Der Ortsbeirat ist der direkte Ansprechpartner für die Bürger und setzt sich für deren Belange ein. Auch für den Ortsbeirat muss eine Liste aufgestellt werden. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu melden.
Selbstverständlich gilt das auch für die Ortsbeiräte der Ortsteile.

Für Rückfragen stehen euch unsere Mandatsträger gerne zur Verfügung. Am Besten kontaktiert ihr uns per Email info@wg-grossalmerode.de oder über die Sozialen Medien https://www.facebook.com/WGGrossalmerode. Wir antworten kurzfristig, rufen zurück oder stehen euch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Sozialdemokraten planen „feindliche Übernahme“ | WG, Wählergemeinschaft Grossalmerode

Sozialdemokraten planen „feindliche Übernahme“

Interessantes tut sich im Werra-Meißner-Kreis. Wie die HNA berichtet, umwirbt die SPD die parteilosen Bürgermeister im Kreis. Mit einem Sitz im Kreistag sollen die Bürgermeister auf die Liste der Genossen geködert werden. Interessanterweise hat die hiesige SPD bislang gemeinsame Bürgermeisterkandidaten stets abgelehnt, nun schwenkt man um?

Nach dem Motto „wenn ich meinen Feind nicht besiegen kann, verbünde ich mich halt mit ihm“, versuchen die Genossen jetzt diejenigen auf ihre Seite zu locken, welche bei den Bürgermeisterwahlen erfolglos bekämpft wurden. Dies kann man durchaus auch als „Doppelmoral“ bezeichnen.

Begründet wird dies mit der Wichtigkeit, dass auch kleinere Kommunen gut im Kreistag vertreten sein müssen. Dies bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass die SPD in den eigenen Reihen keine geeigneten Kandidaten findet oder schlicht nicht mehr hat. 

Während so mancher aus den Reihen der parteilosen Bürgermeister noch überlegt, ob er dieses „spezielle Angebot“ annehmen könnte, zeigt unser Bürgermeister Finn Thomsen klare Kante: „Bei der Bürgermeisterwahl vor knapp drei Jahren bin ich als parteiloser Kandidat angetreten. Dazu habe ich mich bewusst entschieden, um die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger sachlich vertreten zu können.“

Bleibt zu hoffen, dass die anderen parteilosen Bürgermeister ihrem Großalmeröder Kollegen Thomsen folgen und diesem doch durchsichtigen Angebot der Genossen die einzig richtige Antwort geben: die rote Karte!

https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/werra-meissner-kreis-ort306257/spd-wirbt-um-buergermeister-90014566.html

Rote Karte

Junge Narren übernehmen Almeröder Rathaus | Großalmerode, Kinderkarneval

Auch in Großalmerode ist die „fünfte Jahreszeit“ bekannt – zumindest findet schon seit Jahren in Großalmerode ein Kinderkarneval statt. Seit 2018 erhält das „Orga-Team“ des Kinderkarnevals Unterstützung durch die WG Großalmerode e.V..

Und auch in diesem Jahr wurde vom fleißigen Helfer-Team um Nadja Bersch und Elvira Wilhelm wieder so einiges auf die Beine gestellt.
Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker eröffnete mit launigen Worten den Kinderkarneval und konnte einen sehr gut gefüllten Rathaussaal bestätigen. Da verwundert es auch nicht, dass sich der Bürgermeister Finn Thomsen der närrischen Übermacht ergeben und den Rathaus-Schlüssel an die Narren -zumindest für den kurzweiligen Nachmittag- übergeben musste.

Die kleinen und großen Gäste wurden auf das Beste vom DRK Großalmerode und weiteren Helfern bewirtet. Wie in den Vorjahren konnten Spender gewonnen werden, so dass alle Getränken und Speisen kostenlos erhältlich waren. Freiwillige Spenden sind jedoch auch hier immer wieder herzlich willkommen…!

Nicht nur die leckeren Pommes-Frites fanden reißenden Absatz.
Auch Mitglieder des Großalmeröder Jugendparlamentes waren mit dabei: am Kuchenbuffet sorgten Anna Range und Analena Anacker für eine nette Bedienung. An der Theke war Tizian Koch, unterstützt durch Mika Kraus, für das „Durstlöschen“ zuständig. Ebenfalls großen Andrang gab es beim „Kinderschminken“; hier sorgte Laura Range mit ihren „Glitzer-Tattoos“ für strahlende Kinderaugen.

Für das Programm konnten die „Dancing Kids“ und „Anja’s Tanzschule“ gewonnen werden. Alle Gäste waren wieder begeistert und erlebten einen tollen närrischen Karneval!

Anpassung der Hebesätze

In der Stadtverordnetenversammlung am 13.12.2019 wurde unter anderem die Anpassung der Hebesätze zur Grundsteuer um 100 Prozentpunkte beschlossen.

Die Wählergemeinschaft Großalmerode steht für eine ehrliche Politik und Transparenz für den Bürger. Wir sind der Überzeugung, dass die Politik offen sagen muss, was erreicht werden soll und auch, was das dann kosten wird. Wenn wir unsere Stadt Großalmerode für die Bürger und potentielle Neubürger attraktiv machen wollen, müssen wir investieren. Zukunftsinvestitionen kosten jedoch Geld! Wir stehen auch dafür ein, dass wir in Zukunft sicherlich die eine oder andere Leistung einsparen müssen, um die Steuerlast nicht noch weiter in Höhe zu treiben. Dazu steht die Haushaltsdebatte in einer der nächsten Sitzungen an.

Aufgrund von immer größeren Belastungen, welche die Kommunen durch Vorgaben der Landesregierung zu tragen haben, sowie steigende Kosten für die Kinderbetreuung und auch allgemeine Preissteigerungen ist die Anpassung der Hebesätze unumgänglich geworden.

In vielen Workshops haben wir in sehr guter interfraktioneller Zusammenarbeit bereits frühzeitig die Weichen für die kommenden Haushalte gestellt. Schon im Frühjahr war klar, dass wir um eine Anpassung der Hebesätze um 100 Prozentpunkte nicht umhinkommen werden. Daher wurde diese Erhöhung mehrheitlich mit den Stimmen aller Fraktionen am 13.06.2019 in der Stadtverordnetensitzung beschlossen.

Eines der gesteckten Ziele ist die außerordentliche Schuldentilgung. Momentan sind die Zinsen im Keller. Sollten die Zinsen künftig wieder ansteigen, wird die Tilgung immer schwieriger. Aus diesen Grund hat die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen, Überschüsse von 100.000,-€ pro Jahr zu erreichen und damit Sondertilgungen zu leisten. Dies ist ein vorausschauender und vernünftiger Schritt, damit künftige Generationen nicht in eine Überschuldung laufen.

Es war auch Konsens aller Fraktionen, dass die Stadt künftig 100.000,– € mehr für die Reparaturen von Straßen ausgeben kann. Hiermit hat das Stadtparlament dem Wunsch vieler Bürger entsprochen, frühzeitig zu reparieren und die Straßen nicht erst ganz kaputt gehen zu lassen, um diese dann auf Kosten der Anlieger grundhaft zu sanieren. Auch das kostet Geld! Wir sind allerdings der Überzeugung, dass wir dadurch künftig weniger Straßen grundhaft sanieren müssen und so der Stadt als auch den Bürgern dauerhaft Geld einsparen.

Falsch ist die Aussage der SPD-Fraktion, dass der Bürger doppelt belastet wird! Die Belastung durch die Straßenbeiträge gibt es schon seit Jahrzehnten. In der Vergangenheit ist leider eine Politik des Abwartens gefahren worden. Es wurde nämlich gewartet, bis die Straßen so kaputt waren, dass eine grundhafte Sanierung unumgänglich wurde und 75% der Kosten auf die Anlieger abgewälzt werden konnten. Und genau diese Ungerechtigkeit wurde mit den wiederkehrenden Straßenbeiträgen abgeschafft – übrigens hätte dies die damalige SPD-Mehrheit bereits im Sommer 2013 vornehmen können – hiervon will man heute bei den Genossen nichts mehr wissen.

Leider macht die SPD-Fraktion die guten Arbeitsergebnisse der interfraktionellen Workshops zur Makulatur, indem wiederholt – vermeintlich öffentlichkeitswirksam – die erarbeiteten Ziele torpediert werden. Doch der mündige Bürger durchschaut diese Spielchen und Tricks – die Ergebnisse der letzten Kommunal- und Landtagswahlen sprechen doch auch hier eine deutliche Sprache.

Wir als WG-Fraktion stehen zu den gemeinsam erarbeiten Zielen und Notwendigkeiten, auch wenn dies mitunter unpopulär erscheint! Schließlich möchten wir eine ehrliche und nachhaltige Politik und Steuerung für unsere Kommune vorantreiben. Mit einem ständigen Richtungswechsel können wir den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt keine gute Politik liefern.