KLARGESTELLT! Kein Programm, nur wenige Ideen – und dann noch nicht einmal die Eigenen

Die SPD Großalmerode agiert im aktuellen Bürgermeisterwahlkampf nach wie vor ohne nennenswerte eigene Themen. Leider mussten wir heute feststellen, dass sich dreist am Wahlprogramm des unabhängigen und überparteilichen Bürgermeisterkandidaten Finn Thomsen bedient wurde.

Zur Valentin-Traudt-Schule hat sich Finn Thomsen bereits bei der Werbung zur Unterstützung seiner Kandidatur im April 2017 geäußert. Unter dem Schwerpunktthema “Wohnen” positioniert sich Finn Thomsen für die Sicherung des Schulstandortes. Hierzu zum Vergleich Screenshots bzw. Zitate der Homepage von Finn Thomsen und der des kopierenden SPD-Kandidaten.

Finn Thomsen (parteilos):

Michael Goßmann (SPD-Kandidat):
„Ein solider Schulstandort, 23.06.2017
Die Valentin-Traudt-Schule hat über die Stadt- und Kreisgrenze hinaus einen guten Ruf und ein hervorragendes pädagogisches Konzept.
Dieses soll mit der Unterstützung der Schulsozialarbeit, der Bücherei und der Unterstützung der Ferienspiele durch die Stadt weiterhin erhalten bleiben. Ich werde auch den Antrag der VT-Schule auf Bezuschussung für den Bustransfer von Schülern von und nach Witzenhausen unterstützen.
Je mehr Schüler unsere VT-Schule besuchen, desto sicherer ist der Schulstandort.“

 

Leider schreibt die SPD auch beim nächsten Thema ab. Hierbei wurde auch vom Workshop “strategische Steuerung”, welcher parteiübergreifend am 5. und 6. Mai 2017 stattgefunden hat, abgeschrieben. Zur Erinnerung: Finn Thomsen stellte seine eigenen Ideen bereits vor diesem Workshop vor, der SPD-Kandidat schreibt einfach zwei Monate später davon ab. Gleiches gilt für das seniorengerechte Wohnen.

Finn Thomsen hat uns bei der Gründungsveranstaltung der Wählergemeinschaft Großalmerode den Familienrabatt beim Grundstückskauf vorgestellt. Der in anderen Kommunen bereits praktizierte Anreiz für junge Familien bietet beim Grundstückskauf Vergünstigungen. Bei einem Kind wird das Baugrundstück 10 % günstiger, bei zwei oder mehr Kindern wird ein Rabatt von 20 % gewährt. Dieser Rabatt amortisiert sich innerhalb weniger Jahre durch höhere an die Einwohnerzahl gekoppelte Zuweisungen des Landes Hessen an die Stadt Großalmerode.

Bei den Anreizen für die Zuzug junger Familien patzt der SPD-Kandidat sogar mit fachlichen Fehlern. Erbpacht ist seit 1947 verboten. Vermutlich meint der Kandidat die Erbbaupacht, nennt diese jedoch als Beispiel für den Verkauf. Die Erbbaupacht zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass sie gerade kein Kaufvorgang darstellt, sondern das Grundstück gegen einen Pachtzins für einen längeren Zeitraum (i. d. R. 99 Jahre) überlassen bekommt. Ob derartige Fehler für das höchste Amt der Stadtverwaltung befähigen bezweifeln wir stark.

Hier sind die entsprechenden Beweise.

Finn Thomsen (parteilos):

Workshop „Strategische Steuerung“ (Quelle: HNA vom 13.06.2017):

Michael Goßmann (SPD-Kandidat):
„Gemeinsam für ein sicheres, lebenswertes Großalmerode für „Jung und Alt“
Der Bevölkerungsrückgang der letzten Jahre soll in den nächsten 5-10 Jahren zu einem Bevölkerungszuwachs werden.
Jungen Familien gilt es Anreize und Rahmenbedingungen zu schaffen, nach Großalmerode ziehen zu wollen, beispielsweise durch den Verkauf von Grundstücken an Familien durch z.B. Erbpachtvereinbarungen oder anderen Vergünstigungen.
Genauso will ich älteren Menschen die Möglichkeit geben in Großalmerode wohnen zu bleiben. Ich werde mich für Schaffung von Wohnraum für Barrierefreies Wohnen einsetzen.“

 

Wir als Wählergemeinschaft Großalmerode können allen Großalmerödern nur wärmstens ans Herz legen, das Original zu wählen. Hiermit fährt man sicher besser als mit schlechten Kopien …!


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