Strategische Steuerung vs. kurzfristige Bedürfnisbefriedigung

Die Stadtverordnetenversammlung hat gemeinsam mit Mitarbeitern der Verwaltung in mehreren Workshops die „Strategische Steuerung“ für die Stadt Großalmerode erarbeitet und die zugehörigen Oberziele priorisiert.

Wer sich die Mühe macht und im Duden einmal nachschlägt, was „Strategie“ eigentlich bedeutet, der wird mit folgender Definition belohnt:
„Strategie = genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein … politisches … Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht.“

Es entsteht der Eindruck, dass nicht alle Akteure diese Sicht- und Wirkungsweise verstehen oder verstehen wollen.

Man kann auch zur Meinung gelangen, dass die inkonsequente Ausrichtung der Vergangenheit dazu beigetragen hat, dass bemängelte Zustände entstanden sind und nun immer mehr sichtbar werden.

Die Ergebnisse der letzten Wahlen in Großalmerode sprechen sicher ebenfalls eine deutliche Sprache und dokumentieren den Wählerwillen zum Wechsel der alt-eingefahrenen Politik. Doch anstatt sich diesem Wechsel aktiv zu stellen und ebenfalls Handlungsweisen zu verändern, versuchen einige Akteure nun, dem politischen Mitbewerber, der jetzt auf Augenhöhe mitgestalten kann, die Beseitigung von 70 Jahren Misswirtschaft im „Schweinsgalopp“ aufzudrücken.

Auf solche durchschaubare Spielchen lässt sich die Wählergemeinschaft Großalmerode nicht ein!

Alle Fraktionen im Großalmeröder Stadtparlament haben sich in überwältigender Einigkeit zur „Strategischen Steuerung“ und ihren Oberzielen bekannt.

Und ja, eine Strategie und die damit verbundenen Ziele, besonders die Priorisierung dieser Ziele bedeuten, dass Opfer gebracht werden müssen und dass nicht alles auf einmal geheilt werden kann. Aber die Zeiten, in denen man Klientelpolitik und schnelle Trostpflaster bzw. Zuckerbonbons verteilt hat, sind eben vorbei – der Wähler hat hier klar gesprochen!

Um die Probleme von Großalmerode nachhaltig zu lösen, brauchen wir vor allem einen langen Atem. Rosinenpickerei ist hier völlig fehl am Platz. Die Erreichung der festgelegten Oberziele wird langfristig auch dazu führen, dass unbesetzte Stellen zukünftig wiederbesetzt werden können.

Wir, als Wählergemeinschaft Großalmerode, werben für diese nachhaltige Strategie. Mit Beharrlichkeit, Geduld und den Zielen im Blick trauen wir uns zu, Großalmerode wieder voran zu bringen. Zur gemeinsamen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit allen anderen Fraktionen sind wir immer bereit; Schnellschüsse und kurzfristige Bedürfnisbefriedigung sind jedoch nicht unser politischer Auftrag!

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KLARGESTELLT! Kein Programm, nur wenige Ideen – und dann noch nicht einmal die Eigenen

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